AIP Beerendessert mit Kokos-Vanillesoße

Rezept Beerendessert AIP

Rezept Beerendessert mit Kokos-Vanillesoße, AIP, Paleo, Clean Eating

Beerengötterspeise mit Vanillesoße

(Werbung) Dieses Rezept enthält Gelatine vom Weiderind, die mir von der Firma Ergomax zur Verfügung gestellt wurde.

In der Paleoernährung haben wir den Vorsatz möglichst alles vom Tier zu verwenden. Dazu kommt, dass diese Tiere möglichst aus artgerechter Haltung stammen, artgerechten Auslauf und artgerechtes Futter erhalten haben. Gelatine ist ein Produkt, das aus Knochen, Häuten und Sehnen von Schweinen oder Rindern hergestellt wird. Es ist ein reines Eiweißkonzentrat und entspricht den Regeln der Paleoernährung und des AIPs (Autoimmunprotokoll Paleos).

Gelatine eignet sich gut als Ergänzung zur Knochenbrühe. Selbstgemachte Knochenbrühe ist natürlich ein vollwertigeres Nahrungsmittel als Gelatine, aber bei Leuten mit Histaminintoleranz, die ihre Knochenbrühe nicht so lange kochen können, kann es die Versorgung mit wichtigen Eiweißen ergänzen. Zudem eignet sich Gelatine zum Verdicken von Speisen und ist geschmacksneutral, was wir besonders gerne in Desserts nutzen können.

Gesundheitliche Vorteile werden der Gelatine zugeschrieben. Das enthaltende Kollagen soll den Knochen-, Bindegewebe- und Gelenkaufbau unterstützen und Vorteile für die Haut bieten. Das enthaltene Glycin sehen wir gerne in der Ernährung beim sogenannten Leaky Gut Syndrom.

Die hier verwendete Gelatine von der Firma Great Lakes (Achtung Werbung!) ist von Rindern, die Grasfütterung erhalten haben. Sie ist streng schadstoffkontrolliert. Für mich war besonders interessant, dass sie vom Rind und nicht vom Schwein ist, denn ich reagiere aufgrund meiner Histaminintoleranz manchmal negativ auf Produkte vom Schwein. Geschmacklich konnte ich keinen Unterschied feststellen. Auch in der Verabeitung war sie identisch zu Gelatine vom Schwein. Man kann also mit dieser Gelatine problemlos auch Rezepte ausprobieren, in denen Gelatine vom Schwein verwendet wurde. (Wie meinen Pfefferminzigen AIP Kokosmilch Pudding) 

Oder meinen Kokosmilchjoghurt.

Produktwerbung für Gelatine

(Produktwerbung) Great Lakes-Gelatine vom Weiderind

Gelatine vom Rind

Koschere Gelatine vom Weiderind

Die Kokosmilch-Vanille-Honigsoße

Die Kokosmilch-Vanillesoße wird mit Kuzu, auch Kudzu geschrieben, gebunden. Das ist ein AIP (Autoimmunprotokoll Paleo) konformes Bindemittel, das aus den Wurzeln eines Leguminosengewächses gewonnen wird. Es wird von Sarah Ballantyne, die das AIP ausführlichst weiter entwickelt hat, als AIP konform angegeben. In der TCM (Traditionelle Chinesische Medizin) wird Kuzu auch bei Magenbeschwerden und zur Stärkung des Immunsystems eingesetzt, ebenso wird berichtet, dass es energiefördernd wirken kann. Es ist eine feine Stärke, die in kleinen Stücken angeboten wird, die sich in kaltem Wasser schnell auflösen. Die Bindung erfolgt dann durch Aufkochen der Speisen.

Bindemittel

Kuzu, oder auch Kudzu genannt- AIP konformes, geschmacksneutrales Bindemittel

Die Beeren

Ich habe für das Rezept Wildblaubeeren aus der Tiefkühltruhe verwendet. Man kann das Rezept aber genauso gut mit einer Tiefkühlbeerenmischung machen oder frische Beeren verwenden. Wenn man die Gelatine-Beerenmischung in kleine Silikonförmchen gießt, kann man sie nach dem Erstarren kurz in heißes Wasser stellen und das Törtchen aus der Form gleiten lassen. Man kann die Masse aber auch gleich in kleine Portionsgläser füllen und darin erstarren lassen.

Blaubeeren in Gelatine

Blaubeeren in Gelatine vom Weiderind

Rezept: Beerendessert mit Kokos-Vanillesoße

Aber jetzt zum Rezept. Wer früher Götterspeise mit Vanillesoße (wobei es in meiner Kindheit selten Vanillesoße, sondern eher Kondensmilch dazu gegeben hat, *schüttel*) geliebt hat, hat hier einen gesunden Ersatz ohne Farbstoffe und künstlichen Aromen. Die verwendeten Blaubeeren liefern entzündungshemmende Antioxidantien, die Gelatine stärkendes Kollagen und Aminosäuren, die Kokosmilch enthält hochwertige Fette. Weil es allerdings ein süßes Dessert ist, sind meine Portionen klein bemessen. Wer größere Portionen vorzieht, kann gerne zwei Portionen davon essen.

Blaubeerdessert

Blaubeerdessert mit Kokos-Vanille-Soße

Beerendessert mit Kokos-Vanillesoße
Vorbereitungszeit
5 Min.
Zubereitungszeit
10 Min.
Kühlzeit
2 Stdn.
Arbeitszeit
15 Min.
 

Ein AIP (Autoimmunprotokoll Paleo) geeignetes Dessert

Gericht: Dessert
Portionen: 8 kleine Portionen
Autor: Anke Komorowski, ernaehrungsbausteine.de
Zutaten
  • 200 g Wildblaubeeren oder andere Beeren, Tiefkühlkost
  • 150 ml Apfelsaft
  • 1 gehäufter TL Gelatine vom Weiderind
  • 300 ml Kokosmilch
  • 2x je 1 TL Waldhonig oder anderen Honig
  • 1/4 TL gemahlene Bourbonvanille
  • 1 EL Kuzu oder auch Kudzu geschrieben
Anleitungen
  1. Tiefkühlbeeren kurz auftauen lassen, frische Beeren sofort verwenden. 1 gehäuften Teelöfel Gelatine in einer halben, kleinen Tasse mit kaltem Wasser 5 Minuten vorweichen.

    Beeren, Apfelsaft, Vanille und 1 Teelöffel Honig in einem Topf bei niedriger Hitze sanft erwärmen. Die Mischung sollte handwarm sein, so dass man sie ohne zu pusten probieren kann. Einen Teil der warmen Masse in die Tasse mit der vorgeweichten Gelatine geben und miteinander vermischen. Die Gelatine löst sich dabei auf. Dann alles zusammen mit der restlichen Beerenmasse gut verrühren, bis die Gelatine sich vollständig aufgelöst hat. Die Masse in kleine Portionsgläser oder Portionsförmchen geben und mindestens zwei Stunden in den Kühlschrank stellen bis die Masse fest geworden ist.

    Blaubeeren in Gelatine
  2. Für die Kokos-Vanillemilch 1 EL Kuzu in etwas kaltem Wasser auflösen. Die Kokosmilch mit der Vanille einmal aufkochen, das aufgelöste Kuzu dazu geben, und noch einmal aufkochen. In die etwas abgekühlte, aber noch warme Soße, 1 Tl Honig geben und abschmecken.

    Bindemittel
  3. Meine Hinweise zu Intoleranzen in diesem Rezept sind ohne Gewähr, denn jeder hat eine unterschiedliche Verträglichkeitsschwelle.

    Nehmen Sie bitte meine Hinweise als Anregungen und Ihren eigenen Körper als Richtschnur.

    Guten Appetit!

    Blaubeerdessert
Bildquellen: Anke Komorowski, Copyright 2018

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