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Kürbis-Lauch-Süppchen (AIP)

Rezept

Rezept für Kürbis-Lauchsuppe

Rezept für ein AIP freundliches Kürbis-Lauchsüppchen

Ich bin eine Suppentante, keine Frage. Eine gute Suppe macht mich satt und glücklich. Zu allen Tageszeiten. Ich kann Suppe zum Frühstück, Mittagessen oder als Abend(brot)suppe essen. Wobei cremig-feine Suppen meine absoluten Favoriten sind. Wer sich jetzt schüttelt, braucht gar nicht weiter lesen. Wer  wissen möchte, was eine warme Suppe für die Gesundheit tut, liest hoffentlich weiter.

Warum ist Suppe ein Universalnahrungsmittel ist und warum ich sie sogar schon zum Frühstück esse:

Kürbis-Lauchsüppchen

Cremiges Kürbis-Lauchsüppchen mit Suppenfleisch

  • sie macht satt, nicht müde
  • sie lässt sich als große Portion vorkochen und portionsweise einfrieren,
  • damit ist sie schnellstens verfügbar und muss nur noch kurz aufgekocht werden
  • sie ist schneller warm gemacht, als eine Fertigpizza im Ofen braucht
  • sie ergibt als Cremesuppe ein köstlich, weiches Mundgefühl
  • man nimmt nahezu unerkannt eine Portion Gemüse zu sich
  • sie wärmt den Magen und gibt ihm keinen Kälteschock, sie kommt langsam und löffelweise in den Magen, somit kommt
  • niemand auf die Idee eine warme Suppe so hinunterzustürzen wie einen kalten Smoothie
  • selbst wenn man am Morgen noch nicht kauen mag,  mit einer Suppe bekommt der Körper eine leicht verdauliche Mahlzeit
  • sie gibt Flüssigkeit, Vitamine und Mineralstoffe
  • man kann mit einem Grundrezept durch immer wieder andere Gemüsezusammenstellungen immer neue Variationen schaffen,
  • dadurch wird eine Suppe nie langweilig
  • sie lässt sich problemlos mit verschiedenen Fleischsorten und Fischsorten kombinieren.
  • Kurz: Suppe ist ein Easy-Peasy-Allrounder
Kürbis und Lauch

Kürbis und Lauch gehen eine innige Verbindung ein

Suppenfleisch kochen

Suppenfleisch

Kürbis, Lauch und Fleischbrühe gehen eine innige Verbindung ein

Die Flüssigkeit ist die Basis jeder Suppe. Wenn es schnell gehen muss, kann diese Basis einfaches Wasser sein. Besser und gehaltvoller ist allerdings eine Basis aus Knochen- oder Fleischbrühe. Hier haben wir die Vitamine und Mineralstoffe aus dem Fleisch oder Knochen. Und ja, in Fleisch und Knochen sind wichtige B-Vitamine, Eisen, L-Carnitin, Aminosäuren usw.. Dies ist besonders wichtig, falls jemand seinen sogenannten Leaky Gut mit Hilfe der Ernährung bei der Heilung unterstützen möchte.

Für dieses Rezept habe ich Fleischbrühe gewählt. Zum einen habe ich damit gleich meine Eiweißportion zur Suppe dabei und zum anderen wird Fleischbrühe nicht solange gekocht und ist damit histaminärmer, als eine lang gekochte Knochenbrühe. Aufgrund meiner Histaminintoleranz koche ich Fleisch- und Knochenbrühe immer im Schnellkochtopf.

Für dieses Rezept eignen sich Kürbissorten wie Hokkaido oder Butternut besonders gut. Ich habe den Hokkaidokürbis von meinem Acker genommen. Hokkaido hat den Vorteil, dass man die Schale normalerweise mitkochen kann.

Den Lauch habe ich zum einen aus geschmacklichen Gründen dazu getan. Ich finde die leicht zwiebelige Schärfe des Lauchs unterstützt den leicht süßen Kürbisgeschmack gut. Zum anderen habe ich so die Farben Orange, Weiß und Grün in meiner Mahlzeit unter gebracht. Unterschiedliche Gemüsefarben bieten unterschiedliche pflanzliche Nährstoffe, nicht umsonst heißt es: Eat the rainbow. Zuletzt ist diese Gemüsekombination farblich ansprechend. Wer schon einmal erlebt hat, wie „ansprechend“ die Kombination Rote Beete-Broccoli wird, kann  sicher verstehen, warum man die Gemüsesorten auch farblich passend kombinieren sollte. 😉

Hokkaidokürbis mit Porree

Hokkaido Kürbis aus eigenem Anbau mit Lauch

Gewürfelter Kürbis mit Lauch

Kürbis und Lauch vor dem Kochen in kleine Stücke schneiden

Rezept: Kürbis-Lauchsüppchen

Kürbis-Lauch-Süppchen
Vorbereitungszeit
20 Min.
Zubereitungszeit
1 Std. 30 Min.
Arbeitszeit
1 Std. 50 Min.
 

Eine AIP (Autoimmun Protokoll Paleo) freundliche Cremesuppe zur Vorratshaltung

Gericht: Hauptgericht, Side Dish, Soup
Autor: Anke Komorowski, ernaehrungsbausteine.de
Zutaten
  • 500 Gramm Suppenfleisch vom Weiderind
  • 2 Liter Wasser
  • 1 Schuss Obstessig oder Verjus (histaminfrei)
  • 2 Lorbeerblätter
  • 6 Pimentkörner, beim AIP weglassen
  • 4 Wacholderbeeren, beim AIP weglassen
  • 3 große Lauchstangen
  • 2-3 Hokkaidokürbisse (ca. 1500g geputztes Gewicht)
  • Ca. 3 Zentimeter frischen Ingwer
  • 2 Knoblauchzehen
  • 1 Esslöffel Kurkumapulver
  • Salz nach Geschmack
  • 0,5 Liter Kokosmilch
Anleitungen
  1. Suppenfleisch mit Wasser, Essig/Verjus, Lorbeerblättern, Pimentkörnern (nicht AIP) und Wacholderbeeren (nicht AIP) aufsetzen und im Schnellkochopf ca. 45 Minuten kochen lassen. Ohne Schnellkochtopf die doppelte Zeit einrechnen.

    Suppenfleisch kochen
  2. In der Zwischenzeit die Kürbisse aufschneiden, die Kerne entfernen und die Kürbisse in mittelgroße Stücke schneiden. Beim Lauch die stark grünen Oberblätter und die Wurzel wegschneiden, Lauch waschen und in mittelgroße Ringe schneiden.

    Gewürfelter Kürbis mit Lauch
  3. Die fertige Fleischbrühe abseihen, Fleisch zur Seite legen und Gewürzkörner entfernen.

  4. Geschnittenes Gemüse und die restlichen Gewürze in die fertige Fleischbrühe geben und ca. 45 Minuten normal köcheln lassen. Nach Geschmack salzen und alles mit der Kokosmilch fein pürieren.

    Fleisch würfeln und portionsweise zu der Suppe geben.

    Kürbis-Lauchsüppchen
  5. Meine Hinweise zu Intoleranzen in diesem Rezept sind ohne Gewähr, denn jeder hat eine unterschiedliche Verträglichkeitsschwelle.

    Nehmen Sie bitte meine Hinweise als Anregungen und Ihren eigenen Körper als Richtschnur.

    Guten Appetit!

Kürbis-Lauchsüppchen

Cremiges Kürbis-Lauchsüppchen mit Suppenfleisch

Lassen Sie es sich schmecken!

Bildquellen: Anke Komorowski, Copyright 2018

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Rezept Beerendessert AIP

AIP Beerendessert mit Kokos-Vanillesoße

Rezept Beerendessert AIP

Rezept Beerendessert mit Kokos-Vanillesoße, AIP, Paleo, Clean Eating

Beerengötterspeise mit Vanillesoße

(Werbung) Dieses Rezept enthält Gelatine vom Weiderind, die mir von der Firma Ergomax zur Verfügung gestellt wurde.

In der Paleoernährung haben wir den Vorsatz möglichst alles vom Tier zu verwenden. Dazu kommt, dass diese Tiere möglichst aus artgerechter Haltung stammen, artgerechten Auslauf und artgerechtes Futter erhalten haben. Gelatine ist ein Produkt, das aus Knochen, Häuten und Sehnen von Schweinen oder Rindern hergestellt wird. Es ist ein reines Eiweißkonzentrat und entspricht den Regeln der Paleoernährung und des AIPs (Autoimmunprotokoll Paleos).

Gelatine eignet sich gut als Ergänzung zur Knochenbrühe. Selbstgemachte Knochenbrühe ist natürlich ein vollwertigeres Nahrungsmittel als Gelatine, aber bei Leuten mit Histaminintoleranz, die ihre Knochenbrühe nicht so lange kochen können, kann es die Versorgung mit wichtigen Eiweißen ergänzen. Zudem eignet sich Gelatine zum Verdicken von Speisen und ist geschmacksneutral, was wir besonders gerne in Desserts nutzen können.

Gesundheitliche Vorteile werden der Gelatine zugeschrieben. Das enthaltende Kollagen soll den Knochen-, Bindegewebe- und Gelenkaufbau unterstützen und Vorteile für die Haut bieten. Das enthaltene Glycin sehen wir gerne in der Ernährung beim sogenannten Leaky Gut Syndrom.

Die hier verwendete Gelatine von der Firma Great Lakes (Achtung Werbung!) ist von Rindern, die Grasfütterung erhalten haben. Sie ist streng schadstoffkontrolliert. Für mich war besonders interessant, dass sie vom Rind und nicht vom Schwein ist, denn ich reagiere aufgrund meiner Histaminintoleranz manchmal negativ auf Produkte vom Schwein. Geschmacklich konnte ich keinen Unterschied feststellen. Auch in der Verabeitung war sie identisch zu Gelatine vom Schwein. Man kann also mit dieser Gelatine problemlos auch Rezepte ausprobieren, in denen Gelatine vom Schwein verwendet wurde. (Wie meinen Pfefferminzigen AIP Kokosmilch Pudding) 

Oder meinen Kokosmilchjoghurt.

Produktwerbung für Gelatine

(Produktwerbung) Great Lakes-Gelatine vom Weiderind

Gelatine vom Rind

Koschere Gelatine vom Weiderind

Die Kokosmilch-Vanille-Honigsoße

Die Kokosmilch-Vanillesoße wird mit Kuzu, auch Kudzu geschrieben, gebunden. Das ist ein AIP (Autoimmunprotokoll Paleo) konformes Bindemittel, das aus den Wurzeln eines Leguminosengewächses gewonnen wird. Es wird von Sarah Ballantyne, die das AIP ausführlichst weiter entwickelt hat, als AIP konform angegeben. In der TCM (Traditionelle Chinesische Medizin) wird Kuzu auch bei Magenbeschwerden und zur Stärkung des Immunsystems eingesetzt, ebenso wird berichtet, dass es energiefördernd wirken kann. Es ist eine feine Stärke, die in kleinen Stücken angeboten wird, die sich in kaltem Wasser schnell auflösen. Die Bindung erfolgt dann durch Aufkochen der Speisen.

Bindemittel

Kuzu, oder auch Kudzu genannt- AIP konformes, geschmacksneutrales Bindemittel

Die Beeren

Ich habe für das Rezept Wildblaubeeren aus der Tiefkühltruhe verwendet. Man kann das Rezept aber genauso gut mit einer Tiefkühlbeerenmischung machen oder frische Beeren verwenden. Wenn man die Gelatine-Beerenmischung in kleine Silikonförmchen gießt, kann man sie nach dem Erstarren kurz in heißes Wasser stellen und das Törtchen aus der Form gleiten lassen. Man kann die Masse aber auch gleich in kleine Portionsgläser füllen und darin erstarren lassen.

Blaubeeren in Gelatine

Blaubeeren in Gelatine vom Weiderind

Rezept: Beerendessert mit Kokos-Vanillesoße

Aber jetzt zum Rezept. Wer früher Götterspeise mit Vanillesoße (wobei es in meiner Kindheit selten Vanillesoße, sondern eher Kondensmilch dazu gegeben hat, *schüttel*) geliebt hat, hat hier einen gesunden Ersatz ohne Farbstoffe und künstlichen Aromen. Die verwendeten Blaubeeren liefern entzündungshemmende Antioxidantien, die Gelatine stärkendes Kollagen und Aminosäuren, die Kokosmilch enthält hochwertige Fette. Weil es allerdings ein süßes Dessert ist, sind meine Portionen klein bemessen. Wer größere Portionen vorzieht, kann gerne zwei Portionen davon essen.

Blaubeerdessert

Blaubeerdessert mit Kokos-Vanille-Soße

Beerendessert mit Kokos-Vanillesoße
Vorbereitungszeit
5 Min.
Zubereitungszeit
10 Min.
Kühlzeit
2 Stdn.
Arbeitszeit
15 Min.
 

Ein AIP (Autoimmunprotokoll Paleo) geeignetes Dessert

Gericht: Dessert
Portionen: 8 kleine Portionen
Autor: Anke Komorowski, ernaehrungsbausteine.de
Zutaten
  • 200 g Wildblaubeeren oder andere Beeren, Tiefkühlkost
  • 150 ml Apfelsaft
  • 1 gehäufter TL Gelatine vom Weiderind
  • 300 ml Kokosmilch
  • 2x je 1 TL Waldhonig oder anderen Honig
  • 1/4 TL gemahlene Bourbonvanille
  • 1 EL Kuzu oder auch Kudzu geschrieben
Anleitungen
  1. Tiefkühlbeeren kurz auftauen lassen, frische Beeren sofort verwenden. 1 gehäuften Teelöfel Gelatine in einer halben, kleinen Tasse mit kaltem Wasser 5 Minuten vorweichen.

    Beeren, Apfelsaft, Vanille und 1 Teelöffel Honig in einem Topf bei niedriger Hitze sanft erwärmen. Die Mischung sollte handwarm sein, so dass man sie ohne zu pusten probieren kann. Einen Teil der warmen Masse in die Tasse mit der vorgeweichten Gelatine geben und miteinander vermischen. Die Gelatine löst sich dabei auf. Dann alles zusammen mit der restlichen Beerenmasse gut verrühren, bis die Gelatine sich vollständig aufgelöst hat. Die Masse in kleine Portionsgläser oder Portionsförmchen geben und mindestens zwei Stunden in den Kühlschrank stellen bis die Masse fest geworden ist.

    Blaubeeren in Gelatine
  2. Für die Kokos-Vanillemilch 1 EL Kuzu in etwas kaltem Wasser auflösen. Die Kokosmilch mit der Vanille einmal aufkochen, das aufgelöste Kuzu dazu geben, und noch einmal aufkochen. In die etwas abgekühlte, aber noch warme Soße, 1 Tl Honig geben und abschmecken.

    Bindemittel
  3. Meine Hinweise zu Intoleranzen in diesem Rezept sind ohne Gewähr, denn jeder hat eine unterschiedliche Verträglichkeitsschwelle.

    Nehmen Sie bitte meine Hinweise als Anregungen und Ihren eigenen Körper als Richtschnur.

    Guten Appetit!

    Blaubeerdessert
Bildquellen: Anke Komorowski, Copyright 2018

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Wirsingeintopf

Hausmannskost Wirsingeintopf

Wirsingeintopf

Hausmannskost Wirsingeintopf – Paleo – AIP möglich – CleanEating

Wirsingeintopf – lecker, ursprünglich,  gesund

Im August reift das erste Wintergemüse und der Wirsing ist ganz vorne dabei! Da ich einfache und effektive Rezepte liebe, gibt es heute ein Rezept für einen Wirsingeintopf, wie ihn schon unsere Großeltern gekocht haben könnten.

Eintöpfe sind generell praktisch – man kann gleich eine größere Menge vorkochen und einfrieren, und wer nicht gerade mit starker Histaminintoleranz zu kämpfen hat, weiss, dass Eintöpfe aufgewärmt noch einmal so gut schmecken.

Wirsing gehört zu den schnellkochenden Kohlarten und hat einen feinen Kohlgeschmack, der nicht zu aufdringlich ist.

Wirsing

Frischer Wirsing vom eigenen Gemüseacker

Mein heutiges Rezept habe ich mit vorgekochten Kartoffeln gemacht, die als Nachtschattengewächse natürlich nicht AIP ( Autoimmunprotokoll Paleo) geeignet sind. Man kann die Kartoffeln aber problemlos durch  Möhren oder Süßkartoffeln ersetzen. Damit hat man einen AIP konformen Eintopf, der durch die rote Farbe der Möhren oder Süßkartoffeln sogar noch besser aussieht, als der Eintopf mit den Kartoffeln. Ich mag beide Varianten, aber da meine diesjährige Kartoffelernte durchaus gut war und die selbst angebauten Kartoffeln ganz wunderbar schmecken, gab es bei mir die Kartoffelvariante.

Pellkartoffeln

Frische Pellkartoffeln für den Wirsingeintopf

Rezept Wirsingeintopf – Guten Appetit!

Hausmannskost Wirsingeintopf
Vorbereitungszeit
15 Min.
Zubereitungszeit
30 Min.
Arbeitszeit
45 Min.
 

CleanEating, Paleo, optional AIP geeignet

Gericht: Hauptgericht
Portionen: 5
Autor: Anke Komorowski, ernaehrungsbausteine.de
Zutaten
  • 2 mittelgroße Zwiebeln
  • 1 mittelgroßer Wirsing
  • 750 Gramm Rinderhack
  • 2 Knoblauchzehen
  • 2 cm frischer Ingwer, geschält
  • 10 vorgekochte ode frische Kartoffeln, (Nicht AIP konform!)
  • 3 Süßkartoffeln als Kartoffelersatz, (AIP konform, oder)
  • 10 mittelgroße Möhren, (AIP konform)
  • 2 TL Bohnenkraut
  • 1 gehäufter TL Kurkuma
  • Salz
  • Pfeffer, bei AIP weglassen
  • 1/4 -1/2 Liter Wasser, Knochen- oder Gemüsebrühe
  • 1/4 Liter Kokosmilch
  • 1 EL Kokosöl
Anleitungen
  1. Wirsing halbieren und Strunk entfernen. Zusammen mit Zwiebeln, Knoblauch, Ingwer und gekochten oder rohen Kartoffeln kleinschneiden.

    Im AIP statt Kartoffeln Möhren oder Süßkartoffeln kleinschneiden.

    Wirsing
  2. Zwiebeln, Knoblauch, Ingwer und Rinderhack in Kokosöl sanft anbraten.

    Mit Wasser, Gemüse- oder Knochenbrühe und Kokosmilch auffüllen, Wirsing und frische Kartoffeln (ersatzweise Süßkartoffeln oder Möhren) dazu geben.

    Salz, Kurkuma und Bohnenkraut dazu geben und 30-40 Minuten kochen lassen.

    Bei Verwendung von vorgekochten Kartoffeln diese erst 10 Minuten vor Kochende dazu fügen.

    Pellkartoffeln
  3. Abschmecken mit Salz und Pfeffer (Pfeffer beim AIP weglassen).

    Evtl. Eintopf kurz mit einem Kartoffelstampfer durchstampfen, damit er sämiger wird.

    Meine Hinweise zu Intoleranzen in diesem Rezept sind ohne Gewähr, denn jeder hat eine unterschiedliche Verträglichkeitsschwelle.

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    Guten Appetit!

    Wirsingeintopf
Wirsingeintopf

Lecker Wirsingeintopf!

Lassen Sie es sich schmecken!

Bildquellen: Anke Komorowski, Copyright 2018

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Gemüsequiz

 

Erkennen Sie Gemüse noch auf dem Acker?

Ich habe heute ein kleines Quiz für Sie. Es gibt nichts zu gewinnen, nur etwas Spaß beim Raten sollte es machen.

Wir kaufen ja zumeist Gemüse und Obst im Supermarkt und/oder auf dem Markt. Da ist es schon vorsortiert, verpackt und mit einem Namen versehen. Wenn man aber Gemüse und Obst selbst anbaut, fällt einem plötzlich auf, dass es gar nicht so einfach ist, das Gemüse zuzuordnen, solange noch keine ausgebildeten Früchte da sind.

Ich habe seit drei Jahren einen sogenannten „Mietacker“. Das ist eine zum Teil vorbepflanzte Parzelle, auf der ich Gemüse in Bioqualität selbst anbauen und ernten kann. Die Parzelle ist 20 Quadratmeter groß und bietet das Jahr über mehr als 30 Sorten frisches Gemüse.

Nun kann ich wirklich abends ernten und habe den frischen Salat eine Stunde später schon auf meinem Teller. So ein frisches Gemüse schmeckt wirklich ganz anders als gekauftes Gemüse. Die Strukturen sind erhalten und die Nährstoffe noch voll da.

Zudem trägt die Arbeit auf dem Acker wunderbar zu meiner Entspannung bei. Barfuss Unkraut zu ziehen, erdet den Körper unmittelbar und sich ausschließlich darauf zu konzentrieren, nur das Unkraut und nicht das Gemüse heraus zu ziehen, wirkt wie eine Bewegungsmeditation. Fahre ich noch mit dem Fahrrad zum Acker, belaste ich die Umwelt nicht und habe etwas für meine Fitness getan. Und zuletzt stärkt das Wasserschleppen meine Armmuskeln und die meines Mannes. ( Findet er jetzt nicht lustig! ;-)) Einen Gartenschlauch gibt es auf dem Acker nämlich nicht.

Das kleine Gemüse-Quiz

Ich habe mir daher heute den Spaß erlaubt, Ihnen Fotos von meinem Acker, die ich Ende Juni/Anfang Juli gemacht habe, zu zeigen. Es handelt sich also um saisonales und regionales Gemüse.

Wer versucht einmal sein Glück und rät, was er vor vor sich hat? Es sind 14x Gemüse und 1x Obst. Ich gebe zu, es ist manchmal etwas kniffelig, weil man auf den Fotos die Größenverhältnisse nicht immer einschätzen kann.

Ganz unten gibt es natürlich noch die Auflösung!

Bild 1:

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Und hier geht es zur Auflösung! Egal wie gut oder schlecht Sie geraten haben, vielleicht schauen Sie sich Ihr Gemüse und Obst jetzt mit anderer Genauigkeit an.

Auflösung Gemüsequiz:

Bild 1: Johannisbeeren (aus meinem Garten)

Bild 2: Salat ( Kopfsalat und Radicchio)

Bild 3: Spinat

Bild 4: Gurke

Bild 5: Gelbe Zucchini

Bild 6: Wirsing

Bild 7: Buschbohnen (gelb und grün)

Bild 8: Möhren

Bild 9: Petersilie

Bild 10: Mangold

Bild 11: Kürbis

Bild 12: Rote Beete

Bild 13: Kartoffeln

Bild 14: Radieschen

Bild 15: Kohlrabi

Bildquellen: Anke Komorowski, Copyright 2018

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Minziger Kokospudding

Pfefferminziger AIP Kokosmilch-Pudding

Minziger Kokospudding

AIP Kokosmilch-Pudding mit Pfefferminze

AIP gerechter Pudding aus Kokosmilch mit Pfefferminzgeschmack

Ich bin ja ein Verfechter von simplen Rezepten, die wenig Aufwand und Zeit erfordern. Mein Pfefferminz-Kokosmilch Pudding passt voll und ganz in diese Kategorie. Er ist schnell herzustellen, besteht nur aus vier Zutaten, schmeckt lecker als kleiner Snack zwischendurch und hält sich mühelos einige Tage im Kühlschrank. Gerade im Sommer eine willkommende Abwechslung.

Pfefferminzpflanze

Pfefferminzkraut

Pfefferminze

Pfefferminze ist nicht nur Pfefferminze, sondern es gibt sie in vielen verschiedenen Variationen, von der beliebten Marokkanischen Minze, über die Spearminze, die jeder vom Kaugummi her kennt,  bis zur fruchtigen Erdbeerminze oder gar Schokoladenminze.

Allen Minzen gemein ist, dass sie eine kühlende Wirkung haben und sich daher gut für die Sommerküche eignen. Die verschiedenen Pfefferminzsorten lassen sich super im großen Topf auf der Terasse oder den Balkon ziehen. Solang sie genug Substrat haben, sind sie auch winterhart und kommen einige Jahre lang wieder. Gärtner wissen, dass Pfefferminzen sich gerne im Garten selbständig machen und anfangen zu vagabundieren.

Die Pfefferminze wirkt krampflösend und blähungsfördernd, sie fördert den Gallefluß und wirkt erfrischend. Als potente Heilpflanze sollte sie nicht im Übermaß eingesetzt werden. Sie enthält ätherische Öle (u.a. Menthol), Gerbstoffe, Bitterstoffe und Flavonoide, die unsere Gesundheit unterstützen und antibakteriell wirken.

Das Schöne in der Küche ist, dass man sie hervorragend in Kombination mit etwas Süßem einsetzen kann. Wer kennt nicht die früher so beliebten Schokoladen-Pfefferminz-Plättchen?

Pudding ais Koosmilch mit Pfefferminzgeschmack

AIP gerechter Kokosmilch-Pfefferminz-Pudding

Kokosmilch-Pfefferminzpudding

Ich habe dieses Rezept in zwei Varianten gemacht, eine pur- weiße Variante ist AIP ( Autoimmun Protokoll Paleo) geeignet, die schokoladig-braune Variante ist durch den nicht AIP konformen Kakao, nur Paleo. AIPler können aber versuchen, den Kakao durch Carob zu ersetzen, wahrscheinlich brauchen sie dann weniger Honig, da Carob an sich schon sehr süß ist.

Die Grundlage für den Pudding ist Gelatine, sie gibt uns wertvolle Aminosäuren und kann durch das enthaltende Kollagen helfen den Darm zu heilen.

Kokosmilchpudding mit Pfefferminze und Kakao

Schokoladiger Pfefferminz Pudding

Rezept: Kokosmilch-Pfefferminzpudding in zweierlei Varianten

Pfefferminziger AIP Kokosmilch-Pudding
Vorbereitungszeit
15 Min.
Kühlzeit
1 Std. 30 Min.
 

Zwei Rezeptvarianten: der weiße Pudding ist AIP geeignet, der schokoladige Pudding ist nur Paleo und CleanEating geeignet.

Gericht: Dessert, Snack
Portionen: 4
Autor: Anke Komorowski, ernaehrungsbausteine.de
Zutaten
  • 10-20 g frische Pfefferminze
  • 500 ml Kokosmilch
  • 1 Tütchen Bio-Gelatine für 500ml Flüssigkeit
  • 2 TL Honig (Wildblütenhonig passt gut)
  • 2 TL Kakao, schwach entölt, beim AIP weglassen
Anleitungen
  1. Kokosmilch aufkochen lassen, Herd abstellen und frische Pfefferminze 10 Minuten darin ziehen lassen.

    Pfefferminzpflanze
  2. Pfefferminze entnehmen und Kokosmilch auf lauwarme Temperatur abkühlen lassen. In der Zwischenzeit ein Tütchen Gelatine nach Vorschrift vorweichen.

  3. Gelatine und Honig (und bei Paleo Kakao) in die lauwarme Milch einrühren. Alles in Portionsförmchen oder Gläsern gießen und mindestens 90 Minuten im Kühlschrank fest werden lassen.

    Pfefferminzpudding
  4. Meine Hinweise zu Intoleranzen in diesem Rezept sind ohne Gewähr, denn jeder hat eine unterschiedliche Verträglichkeitsschwelle.

    Nehmen Sie bitte meine Hinweise als Anregungen und Ihren eigenen Körper als Richtschnur.

    Guten Appetit!

    Kokosmilchpudding mit Pfefferminze und Kakao
Pfefferminzpudding

Kokosmilchpudding, AIP, Paleo, CleanEating

Bildquellen: Anke Komorowski, Copyright 2018

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AIP geeignete Kräuter

10 AIP Kräuter und Gewürze für Magen und Darm

AIP geeignete Kräuter

10 AIP Kräuter für Magen und Darm

Viele, die mit dem AIP (Autoimmunprotokoll Paleo) anfangen, sind entsetzt, dass es nicht mehr erlaubt ist, Pfeffer einzusetzen.

Auch andere Saatengewürze sind wärend der strikten Eliminationsphase tabu. Was man sich vorstellt, ist eine fade, langweilige Kost. Manche glauben, ohne Pfeffer keine schmackhafte Mahlzeit mehr kreieren zu können.

Dies ist keinesfalls der Fall. Zum einen ist die Zeit der strikten Elimination begrenzt. Zum anderen sind es gerade die kleinen und nur in geringen Mengen benötigten Gewürze, die sich zur frühen Wiedereinführung besonders eignen.

Bis dahin schlage ich vor, die Zeit zu nutzen und neue, andere Gewürze und Kombinationen auszuprobieren.

Ich stelle hier 10 besonders magen- und darmfreundliche Gewürze vor. Magen- und darmfreundlich, weil viele AIPler Beschwerden im Magen- und Darmbereich haben und da etwas Unterstützung gut gebrauchen können.

Ich schreibe hier über den Gebrauch als Gewürz in haushaltsüblichen Mengen, als Zusatz in rohen und gekochten Speisen, nicht als Medikament in höheren Dosen oder in isolierter Form. Allergien, Kreuzallergien und Unverträglichkeiten sind vorher individuell abzuklären. Insbesondere eine Salicylatintoleranz kann Probleme machen, Kräuter zu vertragen.

Kräuter und Gewürze enthalten viele gesundheitlich wirksame Stoffe in hoher Konzentration, von zellschützenden Flavonoiden und entzündungshemmenden Gerb- und Bitterstoffen bis zu ätherischen Ölen. Wir sollten die Vielfalt und die unterschiedlichen Konzentrationen nutzen und eher viele Kräuter und Gewürze verschieden kombinieren, anstatt nur bei einer Auswahl von zwei oder drei Kräutern und Gewürzen zu bleiben.

Topfkräuter

Kräutervielfalt in Töpfen

So können uns Kräuter und Gewürze in Speisen helfen:

  • Sie können die Gallentätigkeit anregen
  • Sie können die Lebertätigkeit anregen und die Entgiftung unterstützen
  • Sie können die Magensekretion stimulieren
  • Sie können den Appetit steigern
  • Sie können Blähungen reduzieren
  • Sie können entzündungshemmend wirken
  • Sie können die Sekretion der Verdauungssäfte anregen
  • Sie können bei der Fettverdauung helfen
  • Sie können antibakteriell wirken
  • Sie können krampflösend wirken
  • Sie können den Darm beruhigen
Magenfreundliche AIP Kräuter

Zitronenthymian, Rosmarin, Griechisches Buschbasilikum

10 AIP freundliche Kräuter und Gewürze, die Magen und Darm helfen

Basilikum:

schmeckt eigentlich nur frisch, gibt es mittlerweile in unzähligen Varianten vom normal grünblättrigen Basilikum über rotes Basilikum zum Griechischen Buschbasilikum, alles ist möglich. Basilikum werden appetitanregende, krampflösende und antimikrobielle Eigenschaften zugewiesen.

 

Thymian:

Kann gekocht und frisch gegessen werden und ist ebenfalls in einer Vielzahl von Variationen erhältlich. Er enthält starke ätherische Öle und sollte daher sparsam eingesetzt werden. Er wirkt appetitsteigernd und macht schwere Speisen besser verdaulich. Eignet sich gut für Fleischspeisen.

 

Rosmarin:

Rosmarin ist eines meiner Lieblingsgewürze, die harten Blätter eignen sich gut für gekochte Speisen, in Suppen und zu Fleischspeisen. Lammbraten ohne Rosmarin ist eigentlich nicht denkbar und die Zweige überleben sogar einen Besuch auf dem Grill.

Rosmarin soll die Gallenwege entkrampfen und den Magen beruhigen. Rosmarin werden auch blutdrucksteigernde Eigenschaften nachgesagt.

 

Oregano:

Kennt fast jeder als Pizzagewürz. Er eignet sich aber auch frisch oder getrocknet als Zugabe in Gemüse- und Fleischsuppen und verhilft der Nomatosoße (Rezept) zu einem italienischen Kick.

Auch ihn gibt es in vielen verschiedenen Varianten.  Besonders der getrocknete Oregano schmeckt pfeffrig scharf und kann den im AIP nicht erlaubten Pfeffer zum Teil ersetzen.

Er enthält ähnlich viele ätherische Öle wie die o.g. Gewürze und hat ähnliche Eigenschaften.

 

Majoran:

Passt zu den o.g. Gewürzen und zeichnet sich durch seinen hohen Gehalt an ätherischen Ölen aus. Er sollte vorsichtig dosiert werden.

Er ist geschmackgebender Teil vieler Leber- und Bratwürste und kann Menschen helfen, die sich vor Leber ekeln, sich damit anzufreunden. Bei mir gibt es Leber nur mit Majoran.

Majoran soll schwach magensaftanregend sein und vor Blähungen schützen.

 

Thymiansorte

Zitronenthymian

 

Kurkuma:

Über Kurkuma gibt es hunderte Berichte, die seinen Nutzen loben. Kurkuma ist der gelbe Bestandteil in der Gewürzmischung Curry und färbt alle Speisen knallgelb. Es ist nicht der scharfe Bestandteil des Currys, sondern schmeckt eher mild.

Pharmakologische Effekte schließen antimikrobielle, antivirale, krampflösende, gallenflussfördernde, antiinflammatorische und entgiftende Eigenschaften mit ein.

Alles in allem darf Kurkuma in einer antientzündlichen Ernährung nicht fehlen und darf aufgrund des milden Geschmackes ruhig großzügig verwendet werden.

 

Ingwer:

Wenn ich hier von Ingwer spreche, meine ich die frische Wurzel (es ist nicht wirklich die Wurzel, sondern ein Rhizom, aber wird meistens als Wurzel benannt), nicht gemahlenes Pulver.

Ingwer wird gegen Übelkeit eingesetzt, zudem soll er schmerzlindernd wirken und den Appetit anregen. Ihm werden ebenfalls antimikrobielle und antivirale Eigenschaften zugeschrieben.

Er schmeckt zitronig scharf und passt gut in Gerichte, denen auch Kurkuma und Knoblauch zugefügt wurden. Man kann ein Stück mitkochen und zum Schluss herausnehmen oder ihn feinst geschnitten mitkochen und mitessen.

 

Dill:

Das feine Dillkraut passt gut sowohl frisch, wie getrocknet, in Salatdressings. Mein Schnelldressing ist immer noch Olivenöl, Salz, ein Schuss Verjus (Alternativ Obstessig), Kokosmilch und getrockneter Dill.

Dill passt auch hervorragend zu Fischgerichten. Dabei darf der zarte Dill nicht zu lange mitgekocht werden, sondern wird eher zum Kochende hinzugefügt.

Dill hat einen sehr „eigenen“ Geschmack und lässt sich nicht gut mit anderen Gewürzen kombinieren.

Er wirkt krampflösend, blähungstreibend und regt die Magensaftproduktion an.

 

Bohnenkraut:

Bohnenkraut ist vielen dafür bekannt, dass es Blähungen nach Bohnengenuss verhindert. Bohnen sind nicht AIP, aber das Bohnenkraut kann auch deftige, fette Gerichte „entblähen“. Es regt die Sekretion der Verdauungssäfte an und kann eine Hilfe für diejenigen sein, die sich mit der Verdauung von Fleisch und Fett schwertun.

Bohnenkraut passt gut zu Rindfleisch und Lamm, aber auch zu Wild.

Bitte vorsichtig dosieren, Bohnenkraut hat einen intensiv pfeffrigen Geschmack und kann leicht überdosiert werden.

 

Lorbeerblätter:

Keine Suppe oder Brühe ohne ein bis zwei Lorbeerblätter! Am Ende nimmt man sie heraus und isst sie nicht mit.

Lorbeerblätter enthalten viele intensiv schmeckende ätherische Öle, die blähungstreibend und appetitanregend wirken.

 

AIP Kräuter

Magen- und darmfreundliche AIP Kräuter

Es gibt natürlich noch eine Vielzahl an anderen AIP geeigneten Kräutern und Gewürzen, aber diese 10 sind überall erhältlich und können damit einen Grundstock in der AIP Küche, und auch in jeder anderen Küche, bilden.

Bitte kaufen Sie immer Gewürze und Kräuter aus biologischem Anbau, Sie vermeiden so eine unnötige Pestizidbelastung.

Frische, geschnittene Kräuter sofort verbrauchen oder einfrieren.

Trockenkräuter immer gut verschlossen und dunkel lagern, damit die wertvollen Inhaltsstoffe sich nicht so schnell verflüchtigen.

Viel Spaß beim Ausprobieren!

 

Quellen:

Dietrich Frohne, Heilpflanzenlexikon, 2006 Deutscher Apothekerverlag Stuttgart, 8.Auflage

Christine Pitzke, Dr.med. Norbert Kriegisch, Magen und Darm natürlich behandeln mit Heilkräutern, 1996 Südwest Verlag GmbH und Co.KG, München, 4.Auflage 2000

Teubner, Das große Buch der Kräuter und Gewürze, 2008 Teubner Verlag München, 2.Auflage 2015

Bildquellen: Anke Komorowski, Copyright 2018

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Rezeptfoto Wintereintopf

Wärmender Wintereintopf

Rezeptfoto Wintereintopf

Wärmender Wintereintopf – Lecker!

 

Es geht doch nichts über einen wärmenden Wintereintopf!

Der Februar ist lang und trübe, das Wetter grau, nasskalt oder eisig kalt? Grippe und Erkältungen greifen um sich?

Da hilft mir immer ein wärmender Wintereintopf!  Er gibt die verlorene Wärme zurück, ist schnell gemacht, schmeckt fast jedem und die vielen gesunden Zutaten helfen die Erkältungs-und Grippekeime in Schach zu halten. Was will man mehr?

Rote Zwiebeln für den Wintereintopf

Rote Zwiebeln enthalten viel Quercetin – ein Powerstoff für unsere Gesundheit

Porree im Wintereintopf

Die Schwefelverbindungen im Lauch sollen antioxidativ und antibakteriell wirken

Für den Wintereintopf kommen wunderbare Lagergemüse zum Einsatz. Sie enthalten auch im tiefsten Winter noch reichlich gesunde Schwefelverbindungen, wie der Porree oder Lauch, die roten Zwiebeln und der feine Wirsingkohl.

Wichtige Carotinoide liefern Möhre und rote Zwiebel. Knoblauch, Kurkuma, Majoran und Ingwer wirken antibakteriell und keimtötend, zudem neutralisiert der Ingwer den Knoblauchduft etwas.

Möhren und Petersilienwurzeln ersetzen Kartoffeln und so passt der Wintereintopf auch noch in die gemäßigte Low Carb Küche.

Es gibt also keinen Grund sich nicht hin und wieder mit einem wärmenden Wintereintopf zu versorgen und sich danach gemütlich mit einer Kuscheldecke auf das Sofa zu verkrümeln.

Möhren für den Wintereintopf

Möhren liefern uns Beta Carotin als Vorstufe für Vitamin A

Wirsingkohl

Wirsing – ein sanfter Kohl für den Wintereintopf

Dieser Wintereintopf ist:

  • AIP geeignet,
  • Paleo geeignet,
  • CleanEating passend,
  • Milchfrei,
  • Kaseinfrei,
  • Glutenfrei,
  • Bedingt Fruktoseintoleranz geeignet,
  • Geeignet bei Laktoseintoleranz,
  • Gemäßigt Low Carb
Knoblauchknollen für den Wintereintopf

Knoblauch soll keimtötend wirken – gut in der Erkältungszeit

Hier ist das Rezept für den wärmenden Wintereintopf:

Gemüse für den wärmenden Wintereintopf

Wising, Möhren, Lauch und Petersilienwurzeln, Hackfleisch und wärmende Gewürze kommen in den Wintereintopf

Wärmender Wintereintopf
Vorbereitungszeit
15 Min.
Zubereitungszeit
25 Min.
Arbeitszeit
40 Min.
 

Ein AIP geeigneter, wärmender Wintereintopf

Gericht: Hauptgericht
Portionen: 6
Autor: Anke Komorowski, ernaehrungsbausteine.de
Zutaten
  • 1 kleiner Wirsing
  • 2 Stangen Porree/Lauch
  • 2 mittelgroße Petersilienwurzeln, ersatzweise Pastinaken
  • 2 große rote Zwiebeln, ersatzweise weiße Zwiebeln
  • 300 g Möhren
  • 500 g Gehacktes vom Weiderind
  • 2 Knoblauchzehen
  • ca. 4 cm frischer Ingwer
  • 1/2 Teelöffel Majoran
  • 1 Teelöffel Kurkuma (gemahlen)
  • 2 EL Kokosöl, nativ
  • 3/4 l Kokosmilch mit Wasser oder Brühe gemischt
  • 1 Teelöffel Paprika Edelsüß, bei AIP weglassen
  • Salz nach Geschmack
Anleitungen
  1. Zwiebeln und Poree kleinschneiden und mit dem Hackfleisch in Kokosöl anbraten.

    Rote Zwiebeln für den Wintereintopf
  2. Restliches Gemüse, Ingwer und Knoblauch fein schneiden und hinzu fügen.

    Gemüse für den wärmenden Wintereintopf
  3. Kokosmilch/Wassergemisch mit Salz und den Gewürzen dazu geben.

    Alles 20 bis 30 Minuten köcheln lassen.

    Leckerer Wintereintopf
  4. Meine Hinweise zu Intoleranzen in diesem Rezept sind ohne Gewähr, denn jeder hat eine unterschiedliche Verträglichkeitsschwelle.

    Nehmen Sie bitte meine Hinweise als Anregungen und Ihren eigenen Körper als Richtschnur.

    Guten Appetit!

    Rezeptfoto Wintereintopf
Leckerer Wintereintopf

Wintereintopf in sonnigen Farben – durchwärmt und stärkt

 

Bildquellen: Anke Komorowski, Copyright 2018

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Gemüse- und Obst im Januar

Gemüse- und Obst im Januar (mit Rezept)

Gemüse- und Obst im Januar

Gemüse- und Obst im Januar

Gemüse- und Obstvielfalt im Januar (Mit Rezept für den 3 Minuten Salat)

Nun sind wir im tiefsten Winter und viele meinen, dass die Obst- und Gemüsevielfalt jetzt deutlich eingeschränkt ist.

Zum Glück gibt es jetzt aber das Lagergemüse, wie Kohl – und Wurzelgemüse. Diese wurden zwar schon im Herbst geerntet, halten sich aber problemlos über den Winter.

Wer mehr Abwechslung braucht und nicht auf reine Regionalität festgelegt ist, kann auch auf Obst und Gemüse aus Freilandanbau in Italien und Spanien zurück greifen.

Ein Problem im Winter kann der häufige Verzehr von grünen Blattsalaten sein, da sie in der lichtarmen Jahreszeit mehr Nitrat enthalten, was sich im Körper umwandeln und sogenannte Nitrosamine bilden kann. Nitrosamine gehören zu den Stoffen, die in Verdacht stehen Krebs zu fördern. Besonders Menschen, die sich jahreszeitlich im Winter eher ketogen ernähren und daher stark kohlenhydrathaltige Gemüse weglassen, sollten diesen Punkt beachten.

Für ihren hohen Nitratgehalt im Winter sind besonders: Spinat, Mangold, Rettich, Rote Beete, Feldsalat, Kopfsalat und Rucolasalat bekannt. Den Nitratgehalt kann man reduzieren, indem die Außenblätter, Stiele und Stengel nicht gegessen werden und breite Blattrippen weggeschnitten werden. Kochen kann den Nitratgehalt auch etwas senken. Trotzdem ist dies jetzt keine Ausrede um im Winter kein Gemüse zu essen! Eine große Vielfalt kann die Belastungen reduzieren. 🙂

Broccoli, Blumenkohl, Wirsing

Kohlvielfalt

 

Folgendes Obst und Gemüse sind im Januar erhältlich:

  • Weißkohl
  • Rotkohl
  • Wirsing
  • Grünkohl
  • Braunkohl
  • Chinakohl
  • Spitzkohl
  • Broccoli (meist aus Italien)
  • Blumenkohl
  • Zucchini (ebenfalls Italien)
  • Süßkartoffeln
  • Möhren orange und dunkelrot
  • Kartoffeln
  • Wurzelpetersilie
  • Pastinaken
  • rote Beete
  • Steckrüben
  • restliche Kürbisse, wie Hokkaido und Butternut
  • Kopf- und Staudensellerie
  • verschiedenen Pilzsorten (Champignons weiß und braun, Kräutersaitlinge, Austernpilze, Shitakepilze)
  • Spinat
  • Mangold
  • Chicoree
  • Feldsalat
  • Endiviensalat
  • Kopfsalate
  • Postelein
  • Radicchio
  • Rote und weiße Zwiebeln
Gemüse- und Obstvielfalt im Januar

Obst und Gemüse sind auch im Januar in großer Vielfalt erhältlich

  • Mandarinen, Satsumas, Clementinen (meist Spanien)
  • Apfelsinen (meist Spanien)
  • Granatäfel (meist Spanien)
  • Zitronen und Limetten (meist Spanien)
  • Lageräpfel
  • Lagerbirnen
Datsuma, Clementine, Mandarine

Winterobst Satsuma

Wer im Winter keine gute Einkaufsquelle für frisches Obst und Gemüse hat, kann auch gut auf Tiefkühlwaren zurück greifen oder sein Essen damit bereichern. Gut tiefkühlgeeignet sind:

  • Erbsen
  • Bohnen
  • Kohlarten
  • Beerenfrüchte (außer Erdbeeren)
Chicoree

Chicoree, der perfekte Wintersalat

Und hier kommt noch mein schnelles Rezept für einen 3-Minuten Salat im Winter!

3 Minuten Chicoree-Apfelsalat
Zubereitungszeit
3 Min.
Arbeitszeit
3 Min.
 

AIP, Paleo, CleanEating tauglich

Gericht: Salad
Portionen: 1
Autor: Anke Komorowski, ernaehrungsbausteine.de
Zutaten
  • 1 Staude Chicoree
  • 1 ganzer Apfel
  • 4 EL Kokosmilch
Anleitungen
  1. Chicoree und Apfel kleinschneiden.

    Kokosmilch dazu geben, verrühren und essen!

    Wer es noch süßer möchte, kann noch eine kleingeschnittene Mandarine dazu geben.

    Guten Appetit!


    Chicoree
Staudensellerie

Zartes Grün im Staudensellerie

Bildquellen: Anke Komorowski, Copyright 2018

Nutzen Sie die Vielfalt, erweitern Sie Ihren Geschmacksinn, essen Sie bunt in allen Lebenslagen! Guten Appetit!

 

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Kleine Veränderungen - Großer Erfolg

Die Macht der kleinen Veränderungen

Kleine Veränderungen - Großer Erfolg

Wie kleine Veränderungen langfristig Erfolg bringen

Die Macht der kleinen Veränderungen – Wie kleine Veränderungen auf Dauer zu großen Veränderungen werden

Frohes Neues Jahr! Nie im Jahr ist der Kontrast zwischen Feiertagen, faulen Tagen und der Erwartung von jetzt auf gleich ein neues Verhalten zu starten, größer als zur Jahreswende.

Neue Vorsätze werden gefasst und von allen Seiten prasseln Angebote für Ernährungs- und Sportchallenges auf uns ein.

Das arme neue Jahr muss ausgleichen, was wir im letzten Jahr nicht geschafft haben und wo wir unzufrieden waren.

Die meisten wollen gesünder essen, mehr Sport treiben, Gewicht abnehmen, fitter werden, Gesundheitsprobleme angehen und weniger Stress haben.

Leider schaffen, wie ich neulich in einem Newsletter gelesen habe, nur ca. 8 Prozent eine dauerhafte Umstellung. Ob diese Zahl absolut korrekt ist, kann ich nicht sagen, aber ich denke, sie kommt schon nahe an die Wirklichkeit heran.

Schön für die acht Prozent, d.h. aber auch, dass 92 Prozent zu Anfang des Jahres voll motiviert waren, diese Motivation aber innerhalb des Jahres komplett verloren haben. 92 Prozent!

Meine Freundin und ich konnten dies immer gut verfolgen, wir machen regelmäßig Nordic Walking seitdem es ein Boom war.

Ja, da gehören wir wohl den ominösen acht Prozent. Jedes Jahr nach Neujahr wurde es im Wald voll. Lauter hochmotivierte Laufanfänger kreuzten unseren Weg. Woran sie zu erkennen waren? In der Regel an den strahlend sauberen Laufschuhen, der modernen Sportbekleidung und den begeisterten Gesichtern.

Spätestens Ende Januar hatten wir dann wieder den Wald für uns und trafen nur wieder auf die seit Jahren altbekannten Gesichter. Ein sich immer wiederholender Vorgang.

Genauso in der Ernährung. Bis zum Sommer hat mindestens einer in meinem Bekanntenkreis eine Diät oder ein Diätprogramm gemacht. Bis zum Sommer funktioniert das in der Regel ganz gut, dann kommt das abgenommene Gewicht unweigerlich bis Weihnachten zurück. Natürlich merkt man dies schon vorher, aber man hat ein halbes Jahr darben nachzuholen und vor Weihnachten eine Ernährungsumstellung zu starten, ist ein absolutes Tabu. Der Gang zur Waage am 1.1. eines neuen Jahres zeigt dann oft mehr Gewicht als im Jahr zuvor.

Sind das alles Looser, Leute ohne Durchhaltevermögen, Schwächlinge?

Keinesfalls!

Ich vermute, dass in mindestens 50% der Fälle das Ziel zu hoch angesetzt, zu ungenau formuliert oder zu unrealistisch war. Beim Rest kam wahrscheinlich noch eine ungenügende Planung hinzu. Was meine ich damit?

Wir müssen in unserem Leben viel schaffen, wir haben meist einen Beruf, erledigen den Haushalt mit Kochen, Einkaufen und Putzen, versorgen Kinder, haben Hobbies, Ehrenämter und versuchen im Großen und Ganzen gesund zu bleiben. Viele müssen auch noch diverse Krankheiten managen, wie ich auch.

Anfang des Jahres wollen wir das Ganze noch optimieren.

Ein sechswöchiges Intensivtraining, eine Ernährungsumstellung von jetzt auf gleich, eine Gewichtsabnahme von so und so viel Kilogramm. Ich habe ja schon oben geschrieben, wie hoch die Chance ist, dies zu schaffen.

Wie sieht also mein Alternativkonzept aus?

„ In order to change your big story, you have to change the little stories“ ( Isaiah Hankel)

Wenn Du Deine große Geschichte ändern willst, mussst Du Deine kleinen Geschichten ändern. (Isaiah Hankel)

Kleine Geschichten lassen sich schnell ändern und auch sie gehen im Alltag gerne wieder verloren.

 

Daher hier mein Vorschlag: Alles strategisch angehen.

Wenn ich es schaffe mit zwölf kleinen Schritten am Ende des Jahres mein großes Ziel zu erreichen, bin ich weiter gekommen, als wenn ich nach drei Monaten aufgegeben hätte. Vielleicht brauche ich auch nur sechs Monate, um ein mittleres Ziel zu erreichen.

Natürlich muss ich mich auch hier monatlich an meine Ziele erinnern und sie beharrlich verfolgen, aber ohne Arbeit geht es auch hier nicht. Tut mir leid.

Der Vorteil von kleinen Zwischenzielen liegt aber in folgendem:

  • Kleine Ziele lassen sich besser in den Alltag integrieren, sie fressen weniger Zeit und verlangen nicht viel Veränderung auf einmal.
  • Kleine Ziele führen schneller zu Erfolgserlebnissen und motivieren zum Weitermachen. Unterschätzen Sie unser Belohnungszentrum im Gehirn nicht!
  • Unser Gehirn braucht drei bis sechs Monate bis eine Verhaltensänderung zu einer Gewohnheit geworden ist. Die Zeit muss man durchhalten und selbst dann neigt unser Gehirn dazu, wieder in altes Verhalten zu fallen. Wer hat nicht schon einmal drei Monate auf Zucker und Schokolade verzichtet und ist beim ersten oder zweiten Stück wieder rückfällig geworden? Also ist doch alles sinnlos? Nein, denn die drei Monate Erfolg kann einem keiner nehmen und die Erinnerung daran auch nicht. Wenn ich es einmal so lange geschafft habe, kann ich es auch wieder.

Wie strukturiere ich also meine kleinen Ziele?

  • Ich nehme mir ein Ziel vor, was ich in sechs/12 Monaten erreichen kann.

Beispiel: Ich möchte mich nach der Paleoernährung gesund ernähren. Sprich: Viel verschiedenes Gemüse essen, wenig Obst essen, keine Angst vor Fetten haben, Fleisch und Fisch aus Weide- oder Wildhaltung essen, Eier von Freilaufhennen, wenig Nüsse und Saaten essen und keine künstlich süßen Getränke zu mir nehmen.

  • Ich nehme mir einen Tag im Monat vor an dem ich mir mein Zwischenziel anschaue und mich frage, ob ich das Ziel erreicht habe oder ob es noch irgendwelche Modifikation benötigt. Dies kann der 1. jeden Monats sein oder auch der erste Sonntag im Monat. Ganz wie ich möchte und wie es in meinen Alltag passt.

Wichtig: Dieser Termin mit sich selbst muss in den Kalender eingetragen werden, am besten auch ins Handy mit einem markanten Klingelton. Ich haben eine Verabredung mit mir selbst!

  • Ich schaue mir meinen Alltag an und formuliere die Zwischenziele. Ein Zwischenziel zeichnet sich dadurch aus, dass es täglich wenig Zeit verbraucht und sich mit etwas guten Willen in den Alltag integrieren lässt.
  • Ich schreibe unter jedes Zwischenziel, wie ich es ganz praktisch angehen werde.

 

Hier ein Beispiel, wie eine solche Liste zum Schluss aussehen könnte: 

Jahresziel: Überwiegende Paleoernährung

1.Monatsziel: Mindestens 500 g Gemüse am Tag essen

Umsetzung:

Mehr Gemüse kaufen, neues Gemüse probieren, Nudelportionen verkleinern und stattdessen mit Gemüse auffüllen, Gemüsesmoothies probieren, eine Gemüsesorte ins Frühstück integrieren, herausfinden, ob ich Gemüse lieber warm gekocht oder kalt als Salat esse…Ihnen fällt bestimmt noch mehr ein!

2.Monatsziel: Einen Alltagsplan mit Gemüse in jeder Mahlzeit entwickeln

Umsetzung:

Morgens: Smoothie mit viel Gemüse und wenig Obst

Mittags: Salat im Büro

Abends: Gekochtes Gemüse

Zwischendurch: etwas Gemüse

Die erste und zweite Woche, mittags und abends einhalten.

Die dritte und vierte Woche zu allen Mahlzeiten Gemüse.

Höchstens 1 Esslöffel Nudeln essen.

3.Monatsziel: Obst nur in Form von der ganzen Frucht essen

Umsetzung:

2-3 Stück Obst am Tag essen, kein Kompott essen, keine Obstsäfte und gesüßte Früchtetees trinken ( langsam immer mehr verdünnen bis man schließlich bei klarem Wasser ist), kein Obst in Form von Obstkuchen essen

4.Monatsziel: Nichts essen, was eine lange Zutatenliste hat

Umsetzung:

Alle Mahlzeiten selbst aus Grundzutaten zubereiten, bei Brot auf ursrüngliche Herstellung achten, Wurst durch Schinken ersetzen.

 

5.Monatsziel: Fleisch aus Weidehaltung essen, Fisch aus Wildfang kaufen, Eier aus Freilandhaltung kaufen

Umsetzung:

Adressen von Bauern die Weidehaltung praktizieren herausfinden, Tiefkühltruhe anschaffen, Preise und Budget checken, Alternativen ausarbeiten

6.Monatsziel: Mir das Kochen erleichtern

Umsetzung:

Vorräte anlegen, einen Schnellkochtopf/Slow Cooker anschaffen, unbeschichtete Pfannen kaufen, ein gutes Gemüsemesser kaufen

7.Monatsziel: Brot und Getreide weglassen

Umsetzung:

Gemüse und Fleisch/Fisch/Eiportionen erhöhen, zum Frühstück Suppe, Erdmandelbrei oder Rührei essen, Süßkartoffelscheiben rösten und belegen, auf mindestens 4 Esslöffel Fett am Tag kommen, notfalls ein „Paleobrot“ backen

8.Monatsziel: Mich mit alternativen Süßigkeiten beschäftigen

Umsetzung:

Rezepte für Kuchen, Eis, Snacks auf Pinterest sammeln und einiges ausprobieren, raffinierten Zucker und Zuckerersatzstoffe weglassen, Desserts/Kuchen nur am Wochenende essen

9.Monatsziel: Milchprodukte weglassen

Umsetzung:

Kokosmilchjoghurt/-kefir machen,

Pflanzenmilch ohne Zusatzstoffe finden, meine Proteinaufnahme tracken und sehen, ob ich genügend Proteine esse

10.Monatsziel: Ohne Paleonachbauten auskommen

Umsetzung:

Abends mehr kochen und die Reste zum Frühstück essen, Frühstück ausfallen lassen, Frikadellen und Salat zur Arbeit mitnehmen, Nüsse und Saaten einweichen, trocknen und pur essen anstatt als Müsli

11.Monatziel: Eine Essensroutine entwickeln, die zu meinem Alltag passt

Umsetzung:

keine Zwischensnacks mehr, Sonntags für die Woche vorkochen, mich mit intermittierendem Fasten beschäftigen, einen festen Einkaufstag einhalten

12.Monatsziel: es mir im Dezember mit festlichen Gerichten und Speisen aus der Paleoernährung gut gehen lassen

Umsetzung:

Rezepte auf Pinterest sammeln, ein eigenes Rezept entwickeln, ein paleokompatibles Weihnachtsmenue erstellen, auf das Jahr zurückblicken und mich gut fühlen.

 

Ich hoffe, ich konnte Ihnen hiermit eine Idee geben, wie man gute Vorsätze auch langfristig wirklich umsetzen kann. Denken Sie immer daran, dass so ein Plan ganz individuell sein soll und ganz zu Ihnen passen soll.

Wenn es Ihnen aber zu viel ist so einen Plan zu erstellen oder Sie noch keine Vorstellung haben, wie dieser Plan ganz konkret umzusetzen wäre, schreiben Sie mir und wir klügeln gerne gemeinsam einen aus.

Sie brauchen eher jemanden, der mit Ihnen ganz praktisch die Monatstreffen mit Ihnen selbst durchführt, Sie motiviert und Ihnen hin und wieder einen kleinen Schubs in die richtige Richtung gibt? Auch dies ist möglich, nehmen Sie Kontakt mit mir auf und wir überlegen zusammen, wie wir das angehen können.

Und: Keine Angst, ich beiße nicht!

Bildquellen: Anke Komorowski, Copyright 2017

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Kokospralinen AIP

Kokospralinen

Kokospralinen AIP

Rezept Kokospralinen

Leckere, AIP geeignete Kokospralinen

Diese Kokospralinen eignen sich zum Naschen zwischendurch, bei einem akuten Schleckeranfall und auch als kleines Geschenk für Freunde, die das Autoimmunprotokoll Paleo machen und eigentlich „nichts“ mehr essen dürfen.

Die Grundlage ist fertiges Kokosmus aus dem Glas, also das Fruchtfleisch der Kokosnuss. Verfeinert wird dies mit getrockneten Datteln, getrockneten Sauerkirschen, Carob und Zimt. Die Sauerkirschen habe ich gewählt, weil ich ihren süß-säuerlichen Geschmack liebe. Wer sie nicht bekommt, kann auch andere Trockenfrüchte nehmen. Wichtig: Immer ungeschwefelte Trockenfrüchte nehmen.

Kokosmus

Kokosmus

Datteln und Sauerkirschen

Getrocknete Datteln und Sauerkirschen

Die AIP Kokospralinen sind:

  • AIP geeignet,
  • Paleo geeignet,
  • CleanEating passend,
  • Milchfrei,
  • Kaseinfrei,
  • Glutenfrei,
  • Bedingt Fruktoseintoleranz geeignet,
  • Geeignet bei Laktoseintoleranz,
  • wer mehr zu dem Thema „Carobpulver“ wissen möchte, kann dies unter diesem Rezept nachlesen.

Und hier kommt das Rezept für 20 leckere Kokospralinen:

Trockenfrüchte und Kokosmus

Gewürzte Trockenfrüchte mit Kokosmus

Kokospralinen AIP selbstgemacht

Selbstgemachte Kokospralinen

Kokospralinen
Vorbereitungszeit
20 Min.
Zubereitungszeit
10 Min.
Arbeitszeit
30 Min.
 

Leckere Kokospralinen, auch geeignet beim Autoimmunprotokoll Paleo, der Paleoernährung und beim CleanEating.

Gericht: Snack
Portionen: 20 Stück
Zutaten
  • 200 Gramm Kokosmus
  • 4 getrocknete Datteln
  • 50 Gramm getrocknete Sauerkirschen oder andere Trockenfrüchte
  • 2 Teelöffel Carobpulver
  • 1 Teelöffel Zimt
  • 50 Gramm Kokosraspel zur Verzierung
Anleitungen
  1. Kokosmus im warmen Wasserbad zum Schmelzen bringen.

    Kokosmus
  2. Datteln entsteinen und mit den Sauerkirschen in sehr kleine Würfelchen schneiden. Mit dem Carobpulver und dem Zimt vermischen.

    Datteln und Sauerkirschen
  3. Gewürzte Trockenfrüchte mit dem warmen Kokosmus vermischen.

    Trockenfrüchte und Kokosmus
  4. Vorsichtig ca. 20 Kugeln rollen und in Kokosraspeln wälzen. Danach mindestens eine Stunde, besser länger, kühl stellen und auch im Kühlschrank aufbewahren.


    Kokospraline mit Trockenfrüchten
  5. Meine Hinweise zu Intoleranzen in diesem Rezept sind ohne Gewähr, denn jeder hat eine unterschiedliche Verträglichkeitsschwelle.

    Nehmen Sie bitte meine Hinweise als Anregungen und Ihren eigenen Körper als Richtschnur.

    Guten Appetit!

    Kokospralinen AIP selbstgemacht
Kokospraline mit Trockenfrüchten

Yummy, Kokospraline!

Bildquellen: Anke Komorowski, Copyright 2017

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