Beiträge

Gemüse- und Obst im Januar

Gemüse- und Obst im Januar (mit Rezept)

Gemüse- und Obst im Januar

Gemüse- und Obst im Januar

Gemüse- und Obstvielfalt im Januar (Mit Rezept für den 3 Minuten Salat)

Nun sind wir im tiefsten Winter und viele meinen, dass die Obst- und Gemüsevielfalt jetzt deutlich eingeschränkt ist.

Zum Glück gibt es jetzt aber das Lagergemüse, wie Kohl – und Wurzelgemüse. Diese wurden zwar schon im Herbst geerntet, halten sich aber problemlos über den Winter.

Wer mehr Abwechslung braucht und nicht auf reine Regionalität festgelegt ist, kann auch auf Obst und Gemüse aus Freilandanbau in Italien und Spanien zurück greifen.

Ein Problem im Winter kann der häufige Verzehr von grünen Blattsalaten sein, da sie in der lichtarmen Jahreszeit mehr Nitrat enthalten, was sich im Körper umwandeln und sogenannte Nitrosamine bilden kann. Nitrosamine gehören zu den Stoffen, die in Verdacht stehen Krebs zu fördern. Besonders Menschen, die sich jahreszeitlich im Winter eher ketogen ernähren und daher stark kohlenhydrathaltige Gemüse weglassen, sollten diesen Punkt beachten.

Für ihren hohen Nitratgehalt im Winter sind besonders: Spinat, Mangold, Rettich, Rote Beete, Feldsalat, Kopfsalat und Rucolasalat bekannt. Den Nitratgehalt kann man reduzieren, indem die Außenblätter, Stiele und Stengel nicht gegessen werden und breite Blattrippen weggeschnitten werden. Kochen kann den Nitratgehalt auch etwas senken. Trotzdem ist dies jetzt keine Ausrede um im Winter kein Gemüse zu essen! Eine große Vielfalt kann die Belastungen reduzieren. 🙂

Broccoli, Blumenkohl, Wirsing

Kohlvielfalt

 

Folgendes Obst und Gemüse sind im Januar erhältlich:

  • Weißkohl
  • Rotkohl
  • Wirsing
  • Grünkohl
  • Braunkohl
  • Chinakohl
  • Spitzkohl
  • Broccoli (meist aus Italien)
  • Blumenkohl
  • Zucchini (ebenfalls Italien)
  • Süßkartoffeln
  • Möhren orange und dunkelrot
  • Kartoffeln
  • Wurzelpetersilie
  • Pastinaken
  • rote Beete
  • Steckrüben
  • restliche Kürbisse, wie Hokkaido und Butternut
  • Kopf- und Staudensellerie
  • verschiedenen Pilzsorten (Champignons weiß und braun, Kräutersaitlinge, Austernpilze, Shitakepilze)
  • Spinat
  • Mangold
  • Chicoree
  • Feldsalat
  • Endiviensalat
  • Kopfsalate
  • Postelein
  • Radicchio
  • Rote und weiße Zwiebeln
Gemüse- und Obstvielfalt im Januar

Obst und Gemüse sind auch im Januar in großer Vielfalt erhältlich

  • Mandarinen, Satsumas, Clementinen (meist Spanien)
  • Apfelsinen (meist Spanien)
  • Granatäfel (meist Spanien)
  • Zitronen und Limetten (meist Spanien)
  • Lageräpfel
  • Lagerbirnen
Datsuma, Clementine, Mandarine

Winterobst Satsuma

Wer im Winter keine gute Einkaufsquelle für frisches Obst und Gemüse hat, kann auch gut auf Tiefkühlwaren zurück greifen oder sein Essen damit bereichern. Gut tiefkühlgeeignet sind:

  • Erbsen
  • Bohnen
  • Kohlarten
  • Beerenfrüchte (außer Erdbeeren)
Chicoree

Chicoree, der perfekte Wintersalat

Und hier kommt noch mein schnelles Rezept für einen 3-Minuten Salat im Winter!

3 Minuten Chicoree-Apfelsalat
Zubereitungszeit
3 Min.
Arbeitszeit
3 Min.
 

AIP, Paleo, CleanEating tauglich

Gericht: Salad
Portionen: 1
Autor: Anke Komorowski, ernaehrungsbausteine.de
Zutaten
  • 1 Staude Chicoree
  • 1 ganzer Apfel
  • 4 EL Kokosmilch
Anleitungen
  1. Chicoree und Apfel kleinschneiden.

    Kokosmilch dazu geben, verrühren und essen!

    Wer es noch süßer möchte, kann noch eine kleingeschnittene Mandarine dazu geben.

    Guten Appetit!


    Chicoree
Staudensellerie

Zartes Grün im Staudensellerie

Bildquellen: Anke Komorowski, Copyright 2018

Nutzen Sie die Vielfalt, erweitern Sie Ihren Geschmacksinn, essen Sie bunt in allen Lebenslagen! Guten Appetit!

 

Hat Ihnen dieses Rezept gefallen? Bestellen Sie doch meinen Newsletter und bleiben bei neuen Veröffentlichungen immer auf dem Laufenden!

Oder folgen Sie mir auf Instagram, wo ich mehrfach wöchentlich Inspirationen aus meiner eigenen täglichen Ernährung  gebe.

Auch auf Pinterest und Facebook bin ich vertreten! Gerne dürfen Sie meine Pins und Blogbeiträge teilen!

Ich freue mich auf Sie!

 

Spargelcremesuppe

Spargelcreme-Pastinaken-Süppchen

Spargelcremesuppe

Cremige Spargel-Pastinaken-Suppe

Diese cremige Spargel-Pastinakensuppe ist:

  • AIP-geeignet,
  • Paleo geeignet,
  • Low Carb geeignet,
  • histaminarm,
  • laktosefrei,
  • glutenfrei,
  • eifrei,
  • kaseinfrei,
  • vegetarisch,
  • vegan,
  • Spargel kann Probleme bei Salicylatintoleranz und Fructoseintoleranz machen, sein FODMAP Anteil ist hoch.

Eine leichte, cremige Suppe, die sowohl als Vorspeise, leichte Hauptspeise oder Frühstückssuppe geeignet ist.

Die Zubereitungsdauer (wenn man sich schon den frisch geschälten Spargel kauft) liegt unter einer halben Stunde, daher fällt es unter die Kategorie Ratz-Fatz-Essen.

Dass man Spargel in allen möglichen Varianten zubereiten kann, hat sich mittlerweile herumgesprochen. Spargel hat Saison, also stand ich bei meinem Spargelbauern und war erschlagen von der Auswahl und vor allem von den diesjährigen Preisen.

Mit am günstigsten war der dicke Suppenspargel und für den habe ich mich dann auch entschieden. Spargelsuppe ist eine super Alternative, wenn man nicht viel Geld ausgeben will und trotzdem mit dem feinen Spargelaroma eine Geschmacksexplosion erleben möchte.

Da ich wenig Zeit hatte, habe ich ihn mir auch gleich vor Ort in der Maschine schälen lassen.

Warum ich keine Spargelsuppe aus den Schalen mache? Nun, weil ich darauf achte möglichst viel Gemüse zu mir zu nehmen und man Spargelschalen nur auskochen kann. Wer aber Spargelschalen hat und sie schön extra auskocht, kann diesen Sud auch wunderbar zur Herstellung dieser Spargelsuppe verwenden.

Die Pastinaken verändern die Farbe der Suppe nicht und machen die Suppe cremiger.

Spargelcreme

Cremiges Spargelcreme-Pastinakensüppchen

 

Rezept: Cremiges Spargel-Pastinakensuppe für 4-6 Portionen

  • 1kg, dicken, geschälten Suppenspargel
  • 2 mittelgroße weiße Zwiebeln
  • 2 kleine Pastinaken
  • 1 EL natives Kokosöl
  • 1 Knoblauchzehe
  • 1 Scheibe frischen Ingwer
  • ¼ TL Kurkuma
  • 700 ml Wasser, Fleischbrühe, Spargelschalenwasser oder Knochenbrühe
  • 500 ml Kokosmilch oder andere verträgliche Ersatzmilch
  • Salz, ca. 1 TL
  • Geriebene Muskatnuss (bei AIP weglassen)
  • Etwas Pfeffer (bei AIP weglassen)
  • Etwas Kresse zur Garnierung

Zwiebeln klein würfeln.

Spargel in ca. 2cm große Stücke schneiden. Köpfe heil lassen, auch wenn sie größer als 2cm sind.

Pastinaken schälen und in kleine Scheibchen oder Würfel schneiden. Sie haben eine längere Garzeit als der Spargel, dies gleicht man mit kleineren Stückchen wieder aus.

Zwiebeln, Knoblauchzehe, Pastinaken und Spargel in Kokosöl etwas anschwitzen. Bitte nicht braun braten, diese Suppe soll ihren Spargelgeschmack behalten, ein starkes Röstaroma wäre hier zu dominant.

Mit den Flüssigkeiten aufgießen, Salz und Kurkuma hinzu fügen und 15 Minuten köcheln lassen.

Spargelspitzen herausnehmen, Suppe mit einem Pürierstab pürieren, Spargelspitzen wieder hinzu fügen.

Beim Anrichten das Süppchen mit etwas geriebener Muskatnuss und etwas Pfeffer verfeinern.

Wer in der Eliminationsphase des Autoimmunprotokolls Paleo (AIP) ist, muss Pfeffer und Muskatnuss weglassen, alle anderen setzen die beiden sparsam ein um den Spargelgeschmack nicht zu übertünchen.

Mit etwas Kresse, Petersilie oder Schnittlauch garnieren.

Wer dieses Süppchen als Hauptspeise isst, kann ein Stück Lachs oder anderes Fischfilet darin garziehen lassen und hat damit eine vollständige Mahlzeit.

Sparggelcremesuppe

Spargelcreme-Pastinaken-Süppchen

Guten Appetit!

 

Bildquelle: Anke Komorowski, Copyright 2017